Passivhaus-Abend zum Thema: "Lüftungskonzepte mit Wärmerückgewinnung: Einzelraumgeräte versus zentrale Lüftung" am 12. September 2019


   Die IG Passivhaus Deutschland, die Passivhaus Dienstleistung GmbH und das Passivhaus Institut Darmstadt möchten auch in 2019 die Vortragsreihe Passivhaus-Abende fortführen und zu aktuellen Themen im Bereich des energieeffizienten Bauens informieren und Möglichkeiten zum fachlichen Austausch bieten.

 

"Lüftungskonzepte mit Wärmerückgewinnung: Einzelraumgeräte versus zentrale Lüftung?" | Donnerstag, 12. September

Die Ausstattung von Gebäuden mit einer mechanischen Lüftungsanlage wird zumindest im Neubau heute kaum noch diskutiert. Ganz nebenbei durch Wärmerückgewinnung noch Energie einsparen, sollte selbstverständlich dazu gehören. Die Auswahl verschiedener Lüftungskonzepte und die Vielfalt an verfügbaren Produkten am Markt macht die Wahl jedoch nicht selten zur Qual. Zentrale Lüftungsanlage? Wohnungszentral oder doch lieber raumweise? Im Vortrag werden Vor- und Nachteile zentraler und dezentraler Lüftungskonzepte erläutert sowie Beispiellösungen für beide Fälle vorgestellt.

Referentin: Dipl.-Ing. Kristin Bräunlich, Passivhaus Institut

 

Veranstaltungsdetails:

 

Uhrzeit:

Netzwerken ab 18:00 Uhr, Vortrag 19:00 - 20:30 Uhr

Wann:

Donnerstag, 12. September 2019

Wo:

Passivhaus Dienstleistung GmbH, Rheinstr. 44/46 1. Stock, 64283 Darmstadt

 

Anmeldung:

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Wir bitten um Anmeldung*.

 

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Zeit zum Netzwerken

Vor und nach dem jeweiligen Vortrag bieten wir Raum für anregende Diskussionen sowie die Gelegenheit, neue Kontakte zu knüpfen und sich in kollegialer Runde über aktuelle Entwicklungen zu informieren.

 

Weiterbilden und Punkte sammeln

Die Passivhaus-Abende sind auch als Fortbildungsveranstaltungen von Seiten des Passivhaus Instituts, der Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen und der dena anerkannt.


Fortbildungspunkte:

Passivhaus Institut: 2 UE pro Passivhaus-Abend

Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen: 2 UE
Energieeffizienz-Expertenliste der dena: 2 Punkte

 

  

 

Passivhaus-Abende 2019 – Themen im Überblick:

 

1. Passivhaus und Sommerkomfort – behaglich trotz Hitze

11.04.2019

2. Bauschäden vermeiden und Energiekosten sparen durch Reduzierung von Wärmebrücken

13.06.2019

3. Lüftungskonzepte mit Wärmerückgewinnung: Einzelraumgeräte versus zentrale Lüftung

12.09.2019

4.  Passivhaus-Projektierungspaket (PHPP) in der Planungspraxis

21.11.2019

 

 

Oliver Kah, Passivhaus und Sommerkomfort – behaglich trotz Hitze?
Eine Auswertung von Sommertagen mit Maximaltemperaturen über 30°C in Hessen zeigt bereits eine signifikante Häufung von heißen Sommern in den letzten 10 Jahren. Hierbei stellt der Sommer in 2018 mit 41 Tagen im Vergleich zum langjährigen Durchschnitt von ca. 15 heißen Tagen erkennbar ein Extrem dar.
Passivhausgebäude gewährleisten bei geeigneter Projektierung guten Komfort auch bei hohen sommerlichen Außentemperaturen. Im Vortrag werden vor dem Hintergrund zunehmender Hitzeperioden die bisherigen Empfehlungen auf Zukunftsfähigkeit überprüft. Außerdem werden Maßnahmen betrachtet werden, welche mit geringem investivem Aufwand, ein zusätzliches Kühlpotential erschließen.

Benjamin Krick, Bauschäden vermeiden und Energiekosten sparen durch Reduzierung von Wärmebrücken
Wärmebrücken sind Schwachstellen in der thermischen Gebäudehülle. Durch sie geht mehr Wärme verloren, als durch das ungestörte Bauteil. Gleichzeitig sinkt mit dem höheren Energieverlust die Temperatur der Innenoberfläche. Hier kann es zu Schimmelbildung und sogar zu Tauwasser kommen.
In dem Vortrag wird der Frage nachgegangen, was Wärmebrücken sind, wie z.B. auch negative Wärmebrücken zu Stande kommen können und warum die Wärmebrücken bei hoch wärmegedämmten Gebäuden manchmal höher sein können, als bei nicht isolierten. An vielen Beispielen wird gezeigt, wie sich Wärmebrücken reduzieren oder gar ganz vermeiden lassen, und wie viele Energiekosten sich durch solche Maßnahmen einsparen lassen.

Kristin Bräunlich, Lüftungskonzepte mit Wärmerückgewinnung: Einzelraumgeräte versus zentrale Lüftung
Die Ausstattung von Gebäuden mit einer mechanischen Lüftungsanlage wird zumindest im Neubau heute kaum noch diskutiert. Ganz nebenbei durch Wärmerückgewinnung noch Energie einsparen sollte selbstverständlich dazu gehören.
Die Auswahl verschiedener Lüftungskonzepte und die Vielfalt an verfügbaren Produkten am Markt macht die Wahl jedoch nicht selten zur Qual.
Zentrale Lüftungsanlage? Wohnungszentral oder doch lieber raumweise?
Im Vortrag werden Vor- und Nachteile zentraler und dezentraler Lüftungskonzepte erläutert sowie Beispiellösungen für beide Fälle vorgestellt.

Jan Steiger, Martin Such, Energiebilanzierungstool PHPP in der Planungspraxis
Für die zuverlässige Planung von Passivhäusern und hocheffizienten Sanierungen steht den Architekten und Fachplanern das Passivhaus-Projektierungspaket (PHPP) zur Verfügung. Das PHPP ermöglicht aber zusätzlich auch den Nachweis von Neubauprojekten und Sanierungen basierend auf der EnEV-Berechnung nach der Normenkombination DIN V 4108-6/DIN V 4701-10. Dieser EnEV-Nachweis kann auch bei Neubauprojekten und Sanierungen  für Förderanträge als KfW-Effizienzhaus eingereicht werden. Der Energieausweis des Gebäudes kann auch damit erstellt werden.
In dem Vortrag gehen wir der Frage nach, weshalb sich ein zusätzliches Bilanzierungsverfahren für Passivhäuser und EnerPHit Modernisierungen in der Vergangenheit bewährt hat und warum es auch weiterhin erforderlich ist. Außerdem werden die wichtigsten Neuerungen/Änderungen des GEG zusammengefasst (falls verabschiedet), die unterschiedlichen Bilanzierungsverfahren (PHPP und GEG) gegenübergestellt und Besonderheiten im PHPP (EnEV Blätter und KfW-Effizienzhausnachweis) besprochen.

 

 

Veranstalter:

 

Mit Unterstützung von:

 

EU-Projekt:

 

Dieses Projekt wird über das EU-Rahmenprogramm Horizon 2020 Forschungs- und Innovations-Programm unter der Finanzhilfevereinbarung Nr. 754174 gefördert.

 

 

 

 

 


 

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